Auf dieser Seite möchten wir Ihnen die Konzeption und Schwerpunkte unserer Arbeit im Primarstufenbereich vorstellen. Die einzelnen Jahrgangsstufen der Dünsbergschule sind durchgängig dreizügig, d.h., pro Jahrgang sind drei Klassen vorhanden. Hierbei ist es uns wichtig, dass die Klassen der jeweiligen Jahrgänge in einem Gebäude untergebracht werden. Somit sind klassenübergreifendes Arbeiten, Absprachen der Kolleginnen und Kollegen sowie gemeinsame Unternehmungen leichter möglich. Die Kinder nehmen ab der dritten Klasse am Frühenglischunterricht teil, der ohne grammatikalisches Wissen vermittelt wird. Vielmehr liegt die Betonung hier auf dem spielerischen Lernen und den Prinzipien des frühen Fremdsprachenlernens wie z.B. der Mündlichkeit, des ganzheitlichen Lernens (das Kind wird mit all seinen Sinnen in den Unterricht mit einbezogen) und der methodischen Vielfalt. Zudem wird der Frühenglischunterricht vorwiegend in Verbindung mit Gestik, Mimik und Körpersprache einsprachig, d.h., in Englisch gehalten. Das Schriftbild der zu lernenden Wörter und Satzstrukuren wird erst dann eingeführt, wenn deren Aussprache von den Kindern beherrscht wird.
Wir legen neben den kognitiven Fähigkeiten großen Wert auf die soziale Kompetenz der Kinder sowie deren Selbstständigkeit. Daher haben wir vor einiger Zeit bereits sogenannte Patenklassen eingeführt. Dies bedeutet, dass die jeweiligen dritten Klassen zu Beginn eines Schuljahres die Patenschaft über die Erstklässer übernehmen. Sie sind für die “ABC-Schützen” Ansprechpartner, Vertrauensperson und im Idealfall gleichzeitig Freund oder Freundin. Wir haben damit wertvolle Erfahrungen gemacht, indem die Erstklässler sich gut aufgehoben fühlen und die Kinder der dritten Klassen Verantwortung für andere übernehmen. Zudem wählen die Kinder ab der dritten Klasse einen Klassensprecher- oder sprecherin, die in der Schülervertretung mitarbeiten und die Interessen ihrer Klasse weitergeben und besprechen.
Da eine genaue Darstellung unserer Arbeit in der Grundschule den Rahmen dieser Seite sprengen würde möchten wir Ihnen nun einige Schwerpunkte näher erläutern.
Unser Grundschulbereich versteht sich als ein Ort, an dem die Kinder grundlegende Erfahrungen machen. Wir versuchen, die Kinder in unseren Entscheidungen so weit wie möglich mit einzubeziehen. Dies ist einerseits wichtig für ihre sprachliche Entwicklung indem sie ihre Wünsche, Meinungen und Gefühle äußern und andererseits für ihr Selbstbewusstsein indem sie spüren, dass sie ernst genommen werden und wichtig sind. So befragten wir beispielsweise bei der Erweiterung des unteren Spielplatzes zunächst einmal die Kinder, wie sie sich diesen vorstellen.
Diese Zeichnungen sind nur ein Beispiel für die Einbeziehung der Kinder in das Schulleben und dessen Gestaltung. Neben dem Aufmalen der Vorschläge sollten die Kinder diese auch verbalisieren um klarzumachen, was ihnen besonders wichtig ist. Aus den gesammelten Ideen entwickelte sich das Projekt, eine Kletterwand in das Gerüst des unteren Spielplatzes zu integrieren. Dies geschah unter tatkräftiger Mithilfe der Kinder, Eltern und einiger Lehrer des Kollegiums.
Unsere didaktischen Grundsätze konzentrieren sich insbesondere darauf, dass wir uns am Kind und seiner Lebenswelt orientieren. Wir möchten ein Schulleben erreichen, dass alle Kinder sozial mit einbezieht und sie zur aktiven Gestaltung motiviert. Neben wichtigen Prinzipien wie Handlungsorientierung und Differenzierung bei unterschiedlichen Lernvoraussetzungen (dies wird u.a. mit der Arbeit an Stationen sowie Tages- und Wochenplänen umgesetzt) liegen unsere fachlichen Schwerpunkte im musischen und sportlichen Bereich. Der musische Bereich zeichnet sich durch eine große Auswahl an Materialien für den Unterricht, Aufführungen mit Schwarzlicht in Rahmen von AGs, öffentlichen Auftritten des Schulchores und anderen Aktivitäten aus. Die musikalische Förderung bezieht sich dabei hauptsächlich auf die Entwicklung der Wahrnehmungsfähigkeit, der Gestaltungsfähigkeit und der Erlebnisfähigkeit.
Was den Sportunterricht anbetrifft so legen wir hier großen Wert auf die Entwicklung der koordinativen Fähigkeiten ( u.a. Gleichgewichts- , Rhythmus- , Orientierungs- und Reaktionsfähigkeit) der Kinder sowie der Entwicklung eines positiven Selbstbildes.
Aufgrund der hevorragenden Ausstattung unsere Schule mit vielfältigen Sportgeräten und des außergewöhnlichen Schulgeländes werden uns und den Kindern die oben genannten Zielsetzungen erleichtert. Die Bewegungserfahrung bezieht sich aber nicht nur auf den Sportunterricht allein sondern wird durch aktive Pausengestaltung innerhalb und außerhalb des Klassenraums sowie durch ein motopädagogisches Angebot in Form einer AG erweitert. Dennoch versuchen wir das Geräteangebot in der Sporthalle stetig zu erweitern.





